Was Treatwell & Co. wirklich kosten: die eigene Buchungs-Rechnung
Buchungsportale bringen Neukunden, ziehen dafür bei jeder Buchung einen ordentlichen Teil ab, teils sogar bei Stammkunden. Und No-Shows kosten extra. Die ehrliche Jahresrechnung plus was gegen Ausfälle hilft.
von webhype
Buchungsportale wie Treatwell haben einen echten Nutzen: Sie bringen dir Neukunden, die dich sonst nicht gefunden hätten. Der Haken kommt bei der Provision. Studios und Salons berichten von Sätzen um die 30 bis 35 Prozent pro Buchung, teilweise auch bei Stammkunden, die längst von selbst wiederkommen würden. Rechne das einmal übers Jahr, dann wird klar, warum eine eigene Buchungsstrecke sich schnell trägt.
Die Rechnung, die keiner macht
Nimm deine Portalbuchungen pro Monat mal deinen Durchschnittsbon, davon 30 Prozent, mal zwölf. Das ist die Summe, die jedes Jahr an das Portal geht. Ein Teil davon ist fair, denn Neukunden-Reichweite hat ihren Preis. Der Teil, der wehtut, sind die Stammkunden: Menschen, die dich kennen und trotzdem über das Portal buchen, weil du ihnen keinen einfacheren eigenen Weg angeboten hast. Genau die gehören auf deinen eigenen Kanal.
Neukunden übers Portal, Stammkunden über dich
Die ehrliche Strategie ist kein Entweder-oder. Lass die Portale das tun, was sie gut können: neue Leute anspülen. Für alle, die schon einmal da waren, bietest du auf deiner eigenen Website einen klaren, provisionsfreien Buchungs- oder Anfrageweg an. Ein antippbarer Anruf-Button reicht oft schon. Über die Zeit wandert dein Stammgeschäft dorthin, wo es nichts kostet.
No-Shows: das größte Werkzeug ist das simpelste
Nicht erschienene Termine tun in Beauty und Fitness besonders weh, weil der Platz leer bleibt. Es gibt viele Ideen dagegen, von Anzahlungen bis Stornogebühren. Der mit Abstand größte Hebel ist aber der einfachste: eine automatische Erinnerung per Mail oder SMS ein, zwei Tage vorher. Die meisten No-Shows sind schlicht vergessene Termine, keine böse Absicht. Alles Weitere entscheidest du je nach Kundschaft.
Wie webhype das löst
Wir haben aktuell keinen Beauty- oder Fitness-Kunden, also behaupten wir hier auch keine Erfolgsgeschichten aus der Branche. Was wir mitbringen, sind die Bausteine: einen sauberen Buchungs- oder Anfrageweg auf deiner eigenen Domain, datensparsam und mit Consent eingebunden, dazu Texte und Bilder, die du selbst pflegst. Zur Frage „braucht mein Studio überhaupt mehr als ein Buchungsprofil" haben wir im Beitrag Baukasten oder machen lassen Klartext geschrieben. Preise stehen offen auf Pakete, oder schreib uns.