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Entscheidungshilfe09. Juli 2026 · 2 Min. Lesezeit

Jimdo, Wix, IONOS oder machen lassen? Die ehrliche Entscheidungshilfe

Baukasten ist nicht schlecht, sondern eine Frage der Phase. Wann Wix, Jimdo oder IONOS völlig okay sind, an welchen drei Punkten es kippt, und welche dritte Option viele übersehen. Ohne Baukasten-Bashing.

von webhype

Jimdo, Wix, IONOS oder machen lassen? Die ehrliche Entscheidungshilfe

Kurz vorweg, ohne Verkaufsmasche: Ein Website-Baukasten wie Wix, Jimdo oder IONOS ist eine gute Wahl, in der richtigen Phase. Wenn du gerade gründest, wenig Budget und etwas Zeit hast, bekommst du damit schnell etwas Sichtbares online. Der Baukasten wird erst dann zum Problem, wenn einer von drei Momenten eintritt. Hier ist die ehrliche Entscheidungshilfe.

Wann ein Baukasten völlig okay ist

Für einen ehrlichen Rat muss man auch sagen, wann man niemanden bezahlen muss. Ein Baukasten reicht, wenn du wirklich nur eine digitale Visitenkarte brauchst, gern selbst tüftelst, und es dir nicht wehtut, dass die Seite ein wenig nach Vorlage aussieht. Für manche Läden und in der Anfangsphase ist genau das richtig.

Die drei Momente, in denen es kippt

Aus „läuft doch" wird „das nervt", sobald einer dieser Punkte auftaucht:

  • Der Zeitfresser. Der Satz, den man in Foren immer wieder liest, klingt sinngemäß so: „Wollte die Seite am Wochenende bauen, sitze jetzt seit drei Monaten abends dran." Deine Zeit ist nicht gratis. Rechne die Stunden mit deinem eigenen Stundensatz, dann sieht „kostenlos" anders aus.
  • Die Design-Decke. Ab einem bestimmten Punkt wirkt die Seite selbstgemacht, egal wie lang du feilst, weil Vorlage, Systemschrift und Stockfotos sich gegenseitig verraten. Das ist keine Frage des Fleißes, sondern der Vorlage.
  • Die Preis- und Kündigungsmechanik. Jahr eins ist günstig, ab Jahr zwei wird es teurer; trusted.de dokumentiert die Preiserhöhungen bei Wix über Jahre. Abmahnsichere Rechtstexte gibt es dort erst ab dem Core-Tarif und nur im ersten Jahr gratis, die Domain ebenfalls nur Jahr eins, eigene E-Mail-Postfächer gar nicht. Und beim Kündigen wird es mitunter zäh: Das Landgericht Koblenz musste 2024 klarstellen, dass ein Anbieter eine Online-Kündigung nicht per Pflicht-Telefonat aushebeln darf (Az. 11 O 12/23).

Die dritte Option, die viele übersehen

Die Debatte läuft meistens „Baukasten gegen Agentur", also billig-aber-selbst gegen teuer-aber-fertig. Dazwischen liegt der produktisierte Festpreis: ein fester Preis, ein klarer Ablauf, ein individuelles Ergebnis, ohne dass du wochenlang selbst baust oder ein Agenturbudget brauchst. Genau da sitzt webhype: individueller als ein Baukasten, günstiger als eine Agentur, schneller als beide.

Die Sorge dahinter kennen wir gut. Paul Adloff von 9Minds hatte, wie er in seiner Referenz erzählt, „Bammel, dass wieder so eine Baukasten-Seite rauskommt wie bei jedem zweiten Coach". Deshalb bekommt bei uns jede Seite eine eigene Schrift und Bildsprache, keinen Einheitslook, bei dem alle Kundenseiten gleich aussehen.

So entscheidest du in zwei Minuten

Beantworte drei Fragen ehrlich: Hast du wirklich Zeit und Lust, die Seite selbst zu bauen und zu pflegen? Ist es okay, wenn sie ein bisschen nach Vorlage aussieht? Wirst du in den nächsten zwei Jahren oft etwas ändern? Dreimal ein klares Ja spricht für den Baukasten. Zögerst du bei einer dieser Fragen, lohnt sich der Blick auf die Festpreis-Pakete oder ein kurzes Gespräch. Wer wir sind und wie wir arbeiten, steht auf Über uns.

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