Was kostet eine Website wirklich? Die ehrliche Preis-Landkarte
Der eine Freelancer will 800 Euro, die Agentur 8.000, für gefühlt dieselbe Seite. Wir zeigen, was in jeder Preisklasse wirklich drinsteckt, und rechnen die Kosten ehrlich über drei Jahre.
von webhype
Eine professionelle Website kostet in Deutschland grob zwischen 0 Euro (Baukasten, selbst gebaut) und 15.000 Euro und mehr (Agentur). Dazwischen liegen Freelancer und produktisierte Festpreis-Anbieter. Warum der gleiche Wunsch mal 800 und mal 8.000 Euro kostet, liegt fast nie am Handwerk. Es liegt daran, was im Preis steckt und was du hinterher noch selbst trägst. Hier ist die ehrliche Landkarte.
Die vier Preisklassen und was jeweils drin ist
Grob gibt es vier Wege zur eigenen Website. Sie unterscheiden sich weniger in der Technik als darin, wie viel Arbeit bei dir hängen bleibt.
- Baukasten selbst bauen (Wix, Jimdo, IONOS): 0 bis rund 30 Euro im Monat. Der Haken steht nicht auf der Rechnung, sondern in deinem Kalender. Du baust, textest und pflegst alles selbst.
- Freelancer: meist 800 bis 3.000 Euro einmalig. Große Spannbreite bei Qualität, Tempo und Erreichbarkeit. Am unteren Ende gibt es Template-Festpreise für Handwerker schon ab 329 Euro (werkerweb.de), dann aber von der Stange.
- Klassische Agentur: 3.000 bis 15.000 Euro und mehr, oft auf Stundenbasis. Gründlich und individuell, dafür teuer und selten unter mehreren Wochen fertig.
- Produktisierter Festpreis: ein fester Betrag, klar umrissener Umfang, kurze Bauzeit. Genau in dieser Mitte arbeiten wir bei webhype, 499 oder 999 Euro, in 7 Tagen online.
Warum der gleiche Auftrag mal 800, mal 8.000 Euro kostet
Vier Dinge treiben den Preis, ziemlich unabhängig vom Anbieter:
- Umfang. Eine Landingpage ist etwas anderes als zehn Unterseiten mit Blog und Terminstrecke.
- Individualität. Vorlage von der Stange oder ein Auftritt, der nur zu dir passt? Hier trennt sich Baukasten von Maßarbeit.
- Texte und Bilder. Der stille Kostentreiber. Gute Texte zu schreiben dauert. Machst du es selbst, zahlst du mit Zeit; macht es die Agentur, steht es auf der Rechnung.
- Laufender Betrieb. Hosting, Updates, Sicherheit, kleine Änderungen. Eine Website ist kein Möbelstück, das man einmal hinstellt.
Die versteckten Kosten: rechne über drei Jahre, nicht über das Angebot
Der Angebotspreis ist die halbe Wahrheit. Diese Posten tauchen später auf und entscheiden, was eine Website am Ende wirklich kostet:
- Deine Zeit. „Kostenlos" beim Baukasten heißt: du baust und pflegst selbst. Rechne deine Stunden mit deinem eigenen Stundensatz, dann ist gratis oft die teuerste Variante.
- Rechtstexte und Domain als Extra. Beim Baukasten ist manches nicht im Grundpreis. Abmahnsichere Rechtstexte gibt es bei Wix erst ab dem Core-Tarif und nur im ersten Jahr gratis, die eigene Domain ebenfalls nur Jahr eins (danach ab 12,95 Euro pro Jahr), eigene E-Mail-Postfächer gar nicht (Quelle: trusted.de).
- Preiserhöhungen. Baukasten-Tarife werden regelmäßig teurer. trusted.de dokumentiert die Erhöhungen bei Wix über Jahre. Jahr eins günstig, Jahr zwei teurer ist die Regel, nicht die Ausnahme.
- Wartung und Sicherheit. Software veraltet, Lücken entstehen. Ohne Pflege wird aus der schönen Seite in zwei Jahren ein Risiko.
Und dann ist da noch das Kleingedruckte. Dass Anbieter es Kunden schwer machen können, zeigt ein Urteil des Landgerichts Koblenz vom 27. Februar 2024 (Az. 11 O 12/23): Ein Hoster durfte eine online erklärte Kündigung nicht davon abhängig machen, dass der Kunde sie zusätzlich telefonisch bestätigt. Geklagt hatte eine Verbraucherzentrale. Ein guter Grund, vor der Unterschrift auf die Kündigungswege zu schauen.
Was webhype kostet, und wofür wir nicht die Richtigen sind
Wir legen den Preis vorher fest, damit es keine Überraschung gibt:
- Starter 499 Euro oder Business 999 Euro: einmalig, Festpreis, vorher bekannt.
- 7 Tage bis online, nach einem Gespräch von rund 30 Minuten. Eine Korrekturrunde ist inklusive; weitere Änderungen danach laufen über 95 Euro pro Stunde, transparent statt versteckt.
- Rundum-Service ab 19 Euro im Monat (29 im Business-Paket): immer online, täglicher Check, Sicherheit, und Texte und Bilder änderst du selbst im Portal. Die Mindestlaufzeit sind 12 Monate, danach monatlich kündbar. Wer lieber ohne Monatspreis fährt, bekommt die Seite einmalig übergeben.
Ehrlich ist auch, wofür wir nicht die Richtigen sind: keine großen Onlineshops mit Warenwirtschaft, keine Mehrsprachigkeit. Was nicht dazugehört, steht offen auf der Seite Leistungsumfang. Wie sich der Festpreis gegen ein Agenturangebot anfühlt, beschreibt Maximilian Hauenstein von Studio H in seiner Referenz: eine vergleichbare Seite hätte „bei einer Agentur locker fünf- bis zehntausend Euro" gekostet.
Die eine Frage, die alles klärt
Frag nicht „Was kostet die Website?", sondern „Was kostet sie mich über drei Jahre, mit Domain, Pflege, Änderungen und meiner eigenen Zeit?". Sobald du so rechnest, wird der günstigste Angebotspreis selten der billigste und der teuerste selten der beste.
Wenn du eine konkrete Zahl für dein Vorhaben willst: In wenigen Minuten spuckt dir unser Preis-Finder eine ehrliche Einordnung aus, oder wir klären es direkt im Gespräch. Alle Preise stehen ohnehin offen auf Pakete & Preise.