Zum Inhalt springen
Sichtbarkeit & Anfragen09. Juli 2026 · 2 Min. Lesezeit

Warum bekomme ich keine Anfragen über meine Website?

Die Seite ist online, sieht ordentlich aus, und trotzdem kommt nichts rein. Meist liegt das nicht am Design. Ein ehrlicher Selbsttest in der richtigen Reihenfolge, ohne dass du ein Tool kaufen musst.

von webhype

Warum bekomme ich keine Anfragen über meine Website?

Wenn deine Website online ist, aber keine Anfragen bringt, liegt das fast nie am Design. In den allermeisten Fällen ist es eine von fünf Sachen: Es kommt niemand. Oder es kommt jemand, versteht aber in fünf Sekunden nicht, was du machst. Oder er versteht es, kann aber den nächsten Schritt nicht gehen. Oder die Seite ist auf dem Handy zu langsam oder kaputt. Oder es fehlt das Vertrauen, dich anzuschreiben. Arbeite die Punkte in dieser Reihenfolge ab, von oben nach unten.

Der 7-Punkte-Selbsttest

Nimm dir dein Handy, geh raus aus dem WLAN, und ruf deine Seite so auf, wie es ein Fremder tun würde.

  1. Kommt überhaupt jemand? Ohne Besucher keine Anfragen. Die Google Search Console zeigt dir kostenlos, ob du in der Suche auftauchst. Kommt niemand, ist das ein Sichtbarkeits-Problem, kein Website-Problem.
  2. Weiß ein Fremder in fünf Sekunden, was du machst und wo? Deck den unteren Teil ab. Steht oben klar dein Angebot und dein Ort, oder erst ein Willkommens-Spruch?
  3. Ist der nächste Schritt offensichtlich und klickbar? Auf dem Handy muss deine Telefonnummer antippbar sein und wählen. Ein Kontaktbutton gehört nach oben, nicht nur in den Footer.
  4. Wie schnell lädt die Seite mobil? Über drei, vier Sekunden springen viele wieder ab, bevor sie überhaupt etwas gesehen haben.
  5. Funktioniert alles auf dem Handy? Text lesbar ohne Zoom, Formular bedienbar, nichts verrutscht? Die meisten Besucher kommen mobil.
  6. Gibt es Vertrauens-Signale? Echte Fotos statt Stockbilder, ein paar Bewertungen, ein sauberes Impressum. Menschen schreiben niemandem, dem sie nicht trauen.
  7. Ist klar, was danach passiert? „Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden" senkt die Hemmschwelle mehr als jedes schöne Bild.

Der häufigste Denkfehler

Viele stecken Geld in „mehr Besucher", obwohl ihr Problem weiter unten sitzt. Wenn hundert Leute kommen und keiner anruft, bringen dir zweihundert Leute genau doppelt so wenig. Erst wenn aus Besuchern Anfragen werden, lohnt es sich, den Zulauf zu erhöhen. Sonst gießt du Wasser in einen Eimer mit Loch.

Eine Website, die arbeitet, statt nur dazustehen

Der Unterschied zwischen einer Visitenkarte und einem Werkzeug ist, ob die Seite einen Grund liefert, wiederzukommen oder zu handeln. Zwei Beispiele aus unseren Projekten:

Für den Finanzberater Alexander Medau haben wir kein Hochglanz-Profil gebaut, sondern ein wöchentliches Zins-Radar. Das ist ein echter Anlass, die Seite immer wieder zu öffnen, statt sie einmal anzusehen und zu vergessen. Für die Altersvorsorge-Beratung Kinderfrühstart-Rente steht ein Rechner im Mittelpunkt: Leute rechnen selbst und melden sich von sich aus, statt nur einen Namen und eine Telefonnummer vorzufinden.

Keine dieser Seiten ist „schöner" als andere. Sie geben dem Besucher nur einen konkreten nächsten Schritt.

Wo du anfängst

Geh die sieben Punkte oben durch und notier, wo es hakt. Meistens sind es zwei, drei Kleinigkeiten: der klickbare Anruf-Button, ein klarer erster Satz, echte Fotos. Wenn du magst, schauen wir gemeinsam drauf. Im Erstgespräch sagen wir dir ehrlich, ob deine Seite ein Sichtbarkeits- oder ein Conversion-Problem hat und was der günstigste Hebel ist. Was so eine Website kostet, siehst du vorab im Preis-Finder.

Passt das zu deinem Vorhaben?

webhype baut in 7 Tagen eine individuelle Website zum Festpreis, für Handwerk, Praxen, Kanzleien, Gastro und Selbstständige. Schau dir die Pakete & Preise an oder sieh dir echte Kundenbeispiele an.

Mehr aus dem Magazin